Bio-Branche: Interview mit der TAZ

Durch unseren Artikel über die Arbeitsbedingungen in der Bio-Branche auf uns aufmerksam geworden, wurden wir in der vergangenen Woche von einem Reporter der TAZ angesprochen und interviewt. Wir berichteten ihm darüber, wie zwei unserer Genossinnen im letzten Jahr gerichtlich gegen ihren Arbeitgeber, einen Bio-Supermarkt in Münster, vorgehen mussten, nachdem dieser ihnen unrechtmäßig kündigten wollte. Wie dort die Kollegen verheizt und krank durch die Bedingungen werden, die sich vor allem durch einseitige Tätigkeiten und unstete Arbeitszeiten auszeichnen, war ebenso Teil des Interviews. Herausgekommen ist dabei folgender Artikel: http://www.taz.de/!5508306/

Arbeitsbedingungen in der Biobranche: Der Preis des guten Gewissens

Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union als Ganze beschäftigt in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema, in dem Ethik vermeintlich eine große Rolle spielt. Von der Gründung der „Gewerkschaft Naturkost-Landwirtschaft-Lebensmittelindustrie“ in Hamburg, Protesten gegen die Lohndrückerei bei Denn‘s in Hannover, den „Madigen Rübchen“ in Berlin und bei weiteren kleinen Konflikten, geht es immer wieder um das Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit einer Bio-Branche, welche ihren Konsumenten gern das ökologische und soziale Image ihrer Produkte und Vertriebswege verkaufen möchte. Dabei ist nicht nur fraglich, wie „bio“ eigentlich Knoblauch aus China und Kartoffeln aus Ägypten sein sollen, sondern es steht auch fest, dass sich die Arbeitsbedingungen in dieser Branche durch eine immer weiter verstärkende Marktbereinigung zunehmend verschlechtern. Weiter lesen „Arbeitsbedingungen in der Biobranche: Der Preis des guten Gewissens“