7. März: Die 24-Stunden-Polin – Migrantische Carearbeiter*innen in Deutschland

Der demografische Wandel und unzureichende staatliche Leistungen sind Hauptursachen des so genannten „Pflegenotstands“. Dies resultiert in steigender Nachfrage an Arbeitskräften im Care-Bereich. Die „Unattraktivität“ der Fürsorgearbeit liegt einerseits an der unangemessenem Entlohnung, andererseits an dem niedrigen Status der Pflegeberufe (oder der Reproduktionsarbeit im allgemeinen), die meistens als „Frauendomäne“ angesehen werden, was zu ihrer mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung beiträgt. Weiter lesen „7. März: Die 24-Stunden-Polin – Migrantische Carearbeiter*innen in Deutschland“

Arbeitsbedingungen in der Biobranche: Der Preis des guten Gewissens

Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union als Ganze beschäftigt in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema, in dem Ethik vermeintlich eine große Rolle spielt. Von der Gründung der „Gewerkschaft Naturkost-Landwirtschaft-Lebensmittelindustrie“ in Hamburg, Protesten gegen die Lohndrückerei bei Denn‘s in Hannover, den „Madigen Rübchen“ in Berlin und bei weiteren kleinen Konflikten, geht es immer wieder um das Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit einer Bio-Branche, welche ihren Konsumenten gern das ökologische und soziale Image ihrer Produkte und Vertriebswege verkaufen möchte. Dabei ist nicht nur fraglich, wie „bio“ eigentlich Knoblauch aus China und Kartoffeln aus Ägypten sein sollen, sondern es steht auch fest, dass sich die Arbeitsbedingungen in dieser Branche durch eine immer weiter verstärkende Marktbereinigung zunehmend verschlechtern. Weiter lesen „Arbeitsbedingungen in der Biobranche: Der Preis des guten Gewissens“